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Damit der Hund nicht närrisch wird: Tipps zur Karnevalssaison

G. Metz/VDH

Für einen Hund ist die Karnevals-Zeit kein Vergnügen: Überall sind Menschen in seltsamen Kostümen unterwegs, die Stadt riecht ungewohnt und laut ist es auch. „Der Hund ist ein Gewohnheitstier – er muss sich an alles erst gewöhnen“, sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Gerade in der Karnevalszeit begegnet ein Hund jedoch immer wieder Personen, deren Verhalten ihm gänzlich ungewöhnlich erscheint, was ihn irritieren und ängstigen kann. Hundehalter sollten daher vermeiden, das Tier zu Großveranstaltungen oder großen Umzügen mitzunehmen.

Ungewohnt sind etwa die seltsamen Bewegungen der Kostümierten und die Gerüche alkoholisierter Menschen. Auch kann sich ein Hund durch das Verhalten torkelnder Betrunkener bedroht fühlen. Wer ausgiebig Karneval feiern will, lässt den Hund derweil besser von Freunden oder Verwandten betreuen. So wird er keinem unnötigen Stress ausgesetzt und es kommt nicht zu ungewollten Reaktionen des durch die vielen Eindrücke gestressten Tieres.

Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr, die gerade in den Zentren des Frohsinns die Scherben zerschellter Gläser und Flaschen darstellen. „Glasscherben führen zu ganz üblen Verletzungen an den Pfoten“, warnt Udo Kopernik.

Bild: „Gerne jeck, aber bitte ohne Hund“

Foto: G. Metz/VDH

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