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ABC der Hundekrankheiten - AGILA erläutert die bekanntesten Wehwehchen der Vierbeiner

AGILA Haustierversicherung AG

Hannover, 24. März 2011. Ob Dermatitis, Parvovirose oder Otitis – auch Hunde erkranken von Zeit zu Zeit und haben mit unterschiedlichen Beschwerden zu kämpfen. Die AGILA Haustierversicherung AG nennt die bekanntesten Erkrankungen, erläutert die damit einhergehenden Symptome und gibt Tipps zur Behandlung, damit Bello & Co. sich schnell wieder guter Gesundheit erfreuen.

Arthrose
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um einen Gelenkverschleiß. Nach und nach baut der Körper Knorpelgewebe ab, an dessen Stelle knöchernes Material entsteht. Folge: Bei jeder Bewegung reiben Knochen direkt aneinander und verursachen so Schmerzen.

Medikamentöse Behandlung lindert oft die Beschwerden und bremst das Fortschreiten der Krankheit. Wenn das nicht mehr hilft, ist eine OP meistens die letzte Lösung.

Bandscheibenvorfall
Wenn Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten und Schmerzen verursachen, spricht die Medizin von einem Bandscheibenvorfall. Hunde, die unter dieser Erkrankung leiden, gehen oft wie auf Stelzen, haben einen gebogenen Rücken,  meiden Treppen und springen zum Beispiel nicht mehr auf Sessel.  In diesem Fall sollten Halter einen Tierarzt aufsuchen. Leichte Bandscheibenvorfälle lassen sich in der Regel mit Medikamenten behandeln, schwerere müssen häufig operiert werden.

Dermatitis
Dieser Begriff bezeichnet eine allergisch bedingte Hauterkrankung, die mit intensivem Juckreiz einhergeht. Oft entwickelt sie sich bei Hunden innerhalb der ersten drei bis fünf Lebensjahre, lässt sich aber gewöhnlich erfolgreich behandeln.

Fremdkörper
Ob kleine Spielzeugteile aus dem Kinderzimmer oder große, spitze Knochen – oft verschlucken Hunde Fremdkörper, die in der Speiseröhre stecken bleiben. Wenn der Vierbeiner plötzlich stark speichelt, würgt und die Futteraufnahme verweigert, deuten diese Symptome auf solch einen Fall hin. Fremdkörper sollte stets der Tierarzt entfernen.

Hautallergien
Bei Hautallergien unterscheidet man zwischen Kontaktallergien, die dort entstehen, wo die Haut in direkten Kontakt mit Allergenen kommt. Indirekte Allergien hingegen treten durch das Fressen einer allergenen Substanz auf. Zu den häufigsten Symptomen zählt der  Juckreiz. Durch das ständige Kratzen löst der Vierbeiner oft weitere Komplikationen wie Wunden oder eiternde Pusteln aus, die bakterielle Infektionen nach sich ziehen können.

Shampoos zur Körperpflege des Tieres lösen meist Kontaktallergien aus. Bei der Ernährung lässt sich das Allergen im Allgemeinen durch Beobachtung identifizieren.

Infektionen
Zu den häufigsten Infektionen bei Hunden zählen unter anderem Parvovirose und Leptospirose. Bei der ersteren Erkrankung, die hauptsächlich Welpen befällt, handelt es sich um blutige Durchfälle, begleitet von Dehydrierung und Erbrechen. Leptospirose tritt bei Hunden jeden Alters auf und äußert sich durch Fressunlust, Erbrechen und Fieber. Regelmäßige Schutzimpfungen beugen jedoch diesen und weiteren Erkrankungen vor.

Magendrehung
Wenn der Hund gerade gefressen hat und danach sofort spielt, springt oder sich wälzt, kann es zu einer Magendrehung kommen. Magenein- und Magenausgang verschließen sich, das Futter  fängt an zu gären und die dadurch entstehenden Gase können nicht entweichen. Folge: Der Magen bläht sich auf, behindert die Atmung und es kommt zum Kreislaufversagen. Um dies zu vermeiden, sollten Hundehalter darauf achten, dass ihr Vierbeiner stets die Fütterungsruhe einhält.

Ohrenentzündung (Otitis)
Bei der Otitis handelt es sich um eine Außen-, Mittel- oder Innenohrentzündung, hervorgerufen durch Bakterien, Pilze oder Parasiten. Oft kommt sie bei Hunden mit großen und hängenden Ohren vor. Zu den Symptomen zählen strenger Geruch, Kopfschütteln, eitriges Sekret, heftiger Juckreiz, Schmerzen und ständiges Kratzen in der Ohrgegend. Tierärzte behandeln diese Erkrankung im Allgemeinen mit Antibiotika.

Tumore
Fast jeder zweite Hund erkrankt jenseits des zehnten Lebensjahres an Tumoren (laut Diplombiologe Claus M. Schmidt). Gutartige Tumore, sogenannte Lipome, wachsen lokal und langsam. Da sie jedoch Druck auf benachbarte Blutgefäße verursachen, sollten Hundehalter diese stets vom Tierarzt untersuchen und eventuell entfernen lassen. Bösartige Tumore dringen in umliegendes Gewebe ein und breiten sich meist schnell über den Blutkreislauf auf andere Körperbereiche aus.

Manche Rassen erweisen sich als besonders anfällig für bestimmte Tumorarten (laut Diplombiologe Claus M. Schmidt). So treten bei Boxern häufig Hauttumore auf, bei Deutschen Schäferhunden eher Milztumore und große Rassen neigen zu Knochentumoren.

Halter erkennen häufig Tumore unter anderem an ungewöhnlichen Schwellungen, die nicht zurückgehen, sondern weiterwachsen. Zur Behandlung stehen verschiedene, der Humanmedizin entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung.

Fazit
Generell gilt: Bei frühzeitig erkannten Krankheiten bestehen bessere Heilungschancen. Daher sollten Hundehalter stets einen Tierarzt aufsuchen, wenn ihnen auffällt, dass Bellos Zustand nicht seinem üblichen entspricht. Anfallende Kosten für die Behandlung übernimmt beispielsweise die AGILA Haustierversicherung AG im Rahmen des „Tierkrankenschutzes" (weitere Informationen im Internet unter www.agila.de und telefonisch unter der Servicehotline 0511-71280-800).

Kurzprofil AGILA Haustierversicherung AG
Im Jahr 1994 gegründet, entwickelte sich die AGILA Haustierversicherung AG zu einem der größten Tierversicherer auf dem deutschen und österreichischen Markt. Dabei steht das Unternehmen Tierhaltern und -ärzten gleichermaßen als aktiver Partner zur Seite. Zu den Produkten zählen eine Tierkrankenversicherung, ein OP-Kosten-Schutz sowie eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Derzeit versichert das Unternehmen ausschließlich Hunde und Katzen, dabei schließt die AGILA Haustierversicherung AG jedoch keine Rasse aus. Das Unternehmen vertreibt die Produkte über die firmeneigene Webseite und Versicherungsmakler sowie über ausgesuchte Tierarztpraxen und den Fachhandel. Weitere Informationen unter www.agila.de.


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